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  • ,,Wir versuchen Produkte zu bestellen, die so gesund wie möglich, aber gleichzeitig auch lecker sind.“

    ,,Wir versuchen Produkte zu bestellen, die so gesund wie möglich, aber gleichzeitig auch lecker sind.“

    Vor ein paar Wochen hatten wir eine Umfrage zum Thema ,,Kein Kiosk – Was nun?“ veröffentlicht. Mittlerweile hat sich am GGG eine AG gegründet, die den Kiosk neu eröffnet hat und ihn seit einigen Pausen betreibt. Wir haben kurz mit einem der Mitglieder der AG, Mazen Hamdan (7y), über Zukunftspläne und Ideen für den Kiosk gesprochen.

    Wir haben gehört, dass du Mitglied der neuen Kiosk-AG bist. Wie kam es dazu?

    Da unser alter Hausmeister, Herr Gaßmann, der früher den Kiosk betrieben hat, jetzt in Rente ist, musste sich eine Gruppe an Schülern finden, die den Kiosk übernimmt und neu organsiert, so dass es allen an der Schule gefällt.

    Was macht ihr in der Kiosk-AG?

    Im Moment diskutieren wir über die Ziele, die wir mit dem Kiosk erreichen wollen. Zum Beispiel haben wir gemerkt, dass das angebotene Essen (vor allem Süßigkeiten) am Kiosk zu ungesund ist. Allgemein versuchen wir die regionale Produkte zu bestellen, die so gesund wie möglich, aber gleichzeitig auch lecker sind.

    Hört sich gut an! Was hat dich motiviert, in dieser AG mitzuwirken?

    Das, was ich gerade erwähnt habe, motiviert mich. Gute Ernährung ist sehr wichtig für den Körper. Außerdem ist mir die Umwelt sehr wichtig … und das interessiert auch alle anderen in der AG sehr.

    Wie habt ihr euch bislang für die Pausen organisiert?

    Momentan passiert alles noch recht spontan. Heute verkaufen die älteren Schüler von der MSS 11 oder 12. Bis jetzt befindet sich alles noch in der Testphase. Mal schauen, wie es läuft.

    Schildere doch mal euren ersten Verkaufstag. War es stressig?

    Der erste Verkaufstag war sehr erfolgreich. Viele Schüler haben die Produkte sehr gemocht. Klar, für viele von uns war es anstrengend und die Schüler mussten zum Teil lange anstehen. Vor allem mit dem Nachzählen des Geldes gab es bei den Verkäufern noch Probleme, da einige die Preisliste noch nicht auswendig konnten. Viele Schüler kamen auch mit großen Scheinen und da war es für uns schwer, das passende Kleingeld zurückzuzahlen. Wahrscheinlich brauchen wir alle bisschen Zeit, um uns daran zu gewöhnen.

    Was war das beliebteste Produkt an Tag 1?

    Auf jeden Fall die Nussschnecken! Brezel, Käsebrötchen und generell belegte Brötchen wurden auch viele verkauft.

    Was für Produkte verkauft ihr noch?

    Neben den Nussschnecken, Brezel, Käsebrezel, Laugenstangen, Schokohefebrötchen natürlich noch vieles mehr – auch diese Müsliriegel XXL.

    Das klingt ja jetzt erstmal nicht so gesund.

    Das mit dem gesunden Essen sind ja bislang nur Vorschläge. Wir hatten zum Beispiel die Idee, Obstsalate oder Gemüse zu bestellen. Das Problem ist es aber, einen zuverlässigen Lieferanten zu finden, der uns wöchentlich oder sogar täglich Produkte bringt. Deswegen müssen wir noch weiter suchen und schauen, ob wir eine Lösung finden.

    Wieso sollte man bei euch mitmachen?

    Je mehr Leute mitmachen, desto besser kann man zum Beispiel gute Ideen sammeln. Außerdem kann man in einem großen Team sich besser organisieren und die Schichten gut aufteilen.

    Vielen Dank für das Interview!

  • ,,Uns verbindet viel mehr, als was uns voneinander trennt.“

    ,,Uns verbindet viel mehr, als was uns voneinander trennt.“

    Hättest du Lust auf eine Reise ins Ausland? Vielleicht sogar für eine längere Zeit? Das neue Erasmus+ Programm der EU fördert persönliche, europäische Begegnungen, digitalen Austausch und gemeinsame Projekte für Schulen. Vor allem aber können Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler finanziell unterstützt werden, falls sie planen, mit der Schule ins Ausland zu gehen. Coole Sache. Unser Autor Burhan hat aus diesem Grund Herrn Dr. Beckmann vom GGG, the man in charge, interviewt.

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    Bei Interesse an diesem Projekt engagiert euch in der Erasmus+ AG oder kontaktiert Herrn Dr. Beckmann, Frau Hartkopf oder Herrn Wippert.

  • Pink Shirt Day, Rassismus und Mobbing – ein Überblick

    Pink Shirt Day, Rassismus und Mobbing – ein Überblick

    Die GGG-Medienscouts haben am 07.02. den alljährlichen, inzwischen international bekannten Pink Shirt Day organisiert. An diesem Tag wurde dazu aufgerufen, ein pinkfarbenes Kleidungsstück bzw. Accessoire zu tragen, um sich gegen Mobbing sowie Rassismus stark zu machen. Doch wie präsent ist Mobbing und Rassismus in unserer Gesellschaft wirklich? Die Klasse 10b hat sich mit dieser Frage beschäftigt und gibt einen kleinen Überblick.

    Rassismus und Mobbing bzw. Cybermobbing in sozialen Medien ist ein sehr großes Thema, denn ein Post hat das Potential, von Millionen von Menschen gesehen zu werden. Häufig werden die Opfer u.a. wegen ihrer Hautfarbe, Nationalität, Sexualität, äußerlichen Merkmale oder ihrer Religion diskriminiert und beleidigt.

    In Deutschland sorgte vor einiger Zeit der Fall Jamule für Aufsehen. Jamule, ein Deutschrapper mit 300k Followern auf Instagram, postete vor drei Jahren eine Story von einem Konzert des nigerianischen Dancehall-Künstlers Burna Boy, welches er als ,,So langweilig, nur Schwarze“ beschrieb.

    Ein Vorfall wie dieser bewirkt, dass sich Formen von Rassismus und Diskriminierung in der Gesellschaft verwurzeln und, im schlimmsten Fall, diese Auslöser für Hasskriminalität sind, wie der rassistische Anschlag am 19. Februar 2020 in Hanau zeigt. Der 43-jährige Täter (Tobias R.) hatte damals neun Hanauer mit Migrationshintergrund getötet. Ausgehend von amnesty international ist der Mord in Hanau und auch andere wie z.B. in ,,Halle, der Mord an Walter Lübcke [oder] die Morde […] rassistische, antisemitische und menschenfeindliche Verbrechen: Sie sind die Spitze eines Eisberges namens Hasskriminalität“.

    amnesty international

    Auch in deutschen Fußballstadien macht sich Rassismus bemerkbar. Zwar gibt der Deutsche Fußball Bund (DFB) sein bestes, um rassistische Aktivitäten in Stadien zu vermeiden (Geldstrafe, Hausarrest, Gefängnis), aber immer noch gibt es Vorfälle, die für Entsetzen sorgen:

    Am 23. Dezember, 2021 musste der DFB ein Spiel zwischen zwei Fußballvereinen (VFL Osnabrück und MSV Duisburg) wegen rassistischen Beleidigungen von der Duisburger Tribüne abbrechen. Das Spiel wurde am 02.02.2022 wiederholt.

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    Am 5. Februar, 2020 wurde ein Hertha Berlin Spieler während eines DFB-Pokalspiels gegen den FC Schalke 04 mit Affenlauten rassistisch beleidigt. Nachdem das Sicherheitspersonal informiert wurde, wurden die Täter aus dem Stadion geworfen. Danach rief das ganze Stadion „Nazis raus“.

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    Aber nicht nur in Deutschland ist Rassismus ein Thema, sondern auch in den USA. Vor allem die Polizei in den USA ist für rechtsextreme Vorfälle gegenüber Afro-Amerikanern, siehe Sanford / Trayvon Martin, Ferguson / Michael Brown, oder Minneapolis / George Floyd, bekannt. Ein neuer Vorfall, bei dem ein weiterer Afro-Amerikaner, Tyre Nichols / Memphis, nach Polizeigewalt ums Leben kam, sorgte in den USA für Aufsehen.

    Videoaufnahmen zeigen, wie Polizisten nach einer Verkehrskontrolle in Memphis den unbewaffneten 29-jährigen Tyre Nichols mit Fäusten, Fußtritten, Metallknüppeln, Pfefferspray und Elektroschocks attackierten. Nichols starb durch die Auswirkungen der Gewalt noch im Krankenhaus. Dieses Geschehen ähnelt sehr der Tötung von George Floyd. Der aktuelle Fall ist jedoch brisant, da die Polizisten und Täter selbst Afro-Amerikaner waren, und trotzdem aus rassistischen Gründen handelten.

    Wie lassen sich diese Vorfälle in der Gesellschaft vermeiden? Was können wir als Schule machen, um noch mehr auf dieses Thema aufmerksam zu machen? Schreibt uns gerne in die Kommentare.

  • Kein Kiosk – was nun?

    Kein Kiosk – was nun?

    Pommes ohne Ketchup, Kino ohne Popkorn, oder Brot ohne Butter. Alles nur halb so gut. Was die Schülerinnen und Schüler über eine Schule ohne Kiosk (hat seit Beginn des 2.Halbjahres geschlossen) denken, erfahrt ihr in unserem neuen Video: ,,Pausenhof Umfrage: Kein Kiosk – was nun“?

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    Zurzeit werden noch engagierte Schüler*Innen gesucht, die beim Projekt Kiosk mithelfen wollen.

    Das Interview führte Jassin, vielen Dank!

  • Wie war dein Jahr 2022?

    Wie war dein Jahr 2022?

    Zum Abschuss des Jahres haben wir Schüler*Innen befragt, wie sie ihr Jahr 2022 fanden und was sie sich für 2023 erhoffen. Unser Autor Jassin war dafür während der zweiten großen Pause unterwegs, um Stimmen einzufangen. Dies ist auch unser letzter Beitrag für dieses Jahr. Wir wünschen schöne Ferien und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

  • Einblick in die Schulsozialarbeit am GGG

    Einblick in die Schulsozialarbeit am GGG

    Du fragst dich, welche Rolle die Schulsozialarbeit am GGG spielt? Vor kurzem habe ich Frau Keller und Frau Metzger, unsere Schulsozialarbeiterinnen, in ihren Büros besucht um diese und weitere Fragen zu klären. Beim Interview wurden auch Fragen von euch, liebe Schüler*Innen, berücksichtigt. Vielen Dank.

    Wer sind Sie denn überhaupt und welche Rolle spielen Sie an unserer Schule? 

    Frau Keller: Mein Name ist Ann-Christin Keller und ich bin eine von zwei Schulsozialarbeiterinnen neben Frau Rahel Metzger. Wir sind die Ansprechpartner für Schüler und auch Lehrer bei jeglichem Anliegen. Zu finden bin ich in Raum 254 und meine Kollegin in Raum 054. 

    Frau Metzger: Mein Name ist Rahel Metzger, als Schulsozialarbeiterin bin ich für die Schüler und auch Lehrer da. Ich möchte, dass das Zusammenspiel zwischen diesen funktioniert und es den Schülern und Lehrern gut geht. Egal wo es klemmt, man kann sich hier immer melden. 

    Außerdem gibt es die AG ,,Aus Elefanten Mücken machen”, Dienstags in der 7. Stunde. Es ist so eine Art soziales Kompetenz Training, welches für Schüler ab der siebten Klasse gedacht ist.  

    Wie würden Sie sich beschreiben? 

    Frau Keller: Ich bin ein sehr emphatischer Mensch, ich kann wirklich sehr gut zuhören und privat bin ich tatsächlich auch sehr sarkastisch. Außerdem bin ich sportlich und erweitere gerne meinen Horizont. 

    Frau Metzger: Ich denke ich bin sehr emphatisch, ich liebe Menschen und bin relativ lustig und offen.  Lachen tue ich sehr gerne. 

    Was ist ein Fun Fact über Sie? 

    Frau Keller: Ich bin das erste Mal mit 19 Achterbahn gefahren und ich fand‘ das echt super schrecklich. 

    Frau Metzger: Mein Orientierungssinn stellt mir immer wieder Aufgaben. Vor ein paar Jahren habe ich es geschafft, mein Auto in Stuttgart abzustellen um es dann 1,5 h suchen zu müssen. Dank der Hilfe meines damals 5 Jährigen Sohnes ging aber doch alles gut aus. 

    Wie wird man überhaupt Schulsozialarbeiterin? 

    Frau Keller: Da gibt es verschiedene Studiengänge mit denen man Schulsozialarbeiterin werden kann, in meinem Fall war das Erziehungswissenschaften.  

    Frau Metzger: Zuerst habe ich ein Vorpraktikum machen müssen, im Jugendhaus. Ich wurde dann zum Studiengang ,,Soziale Arbeit” zugelassen und habe dann in Ludwigshafen meine Diplomarbeit abgeschlossen.  

    Dass Menschen mir ihr Vertrauen schenken und Einblick in ihre Welt geben empfinde ich als sehr bereichernd. Mich inspiriert das Zusammenbringen von Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenswelten, denn bei aller Individualität sind wir doch alle Menschen.  

    Warum haben Sie den Beruf gewählt und was treibt Sie an und inspiriert Sie?  

    Frau Keller: Ich habe mit 13 Jahren schon ein Praktikum bei einer Schulsozialarbeiterin absolviert und später dann auch bei einer Psychologin, wobei mich die Schulsozialarbeit mehr angesprochen hatte. Zusätzlich ist auch meine eigene Mama Schulsozialarbeiterin und ich wollte schon immer anderen Menschen helfen. 

    Frau Metzger: Also, zum einen die Unterschiedlichkeit der Menschen und deren Konflikte mit anderen und sich selbst. Ich habe mich schon als Kind gefragt, warum Menschen so sind wie sie sind. Dass Menschen mir ihr Vertrauen schenken und Einblick in ihre Welt geben empfinde ich als sehr bereichernd. Mich inspiriert das Zusammenbringen von Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenswelten, denn bei aller Individualität sind wir doch alle Menschen.  

    Wie lange üben Sie diesen Beruf schon aus und wie lange davon hier? 

    Frau Keller: Tatsächlich erst seit Anfang dieses Schuljahres. Vorher habe ich in der Südpfalzwerkstatt, eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung, zwei Kindergärten und dann auch in einem Jugendzentrum gearbeitet. 

    Frau Metzger: Ich bin jetzt das zweite Schuljahr hier. Davor habe ich in einer Psychiatrie gearbeitet und als Familienhilfe beim Jugendamt. Danach dachte ich, ich versuche es mal an einer Schule und es gefällt mir hier sehr. Insgesamt arbeite ich schon seit 12 Jahren.  

    Was ist das Ziel der Schulsozialarbeit im Bezug auf die Schüler und wie wird es erreicht? 

    Frau Keller: Das ist selbstverständlich individuell und nicht ganz pauschal beantwortbar. Im besten Fall sagt uns der Schüler, weshalb er sich an uns wendet und was er damit erreichen möchte. Wenn das noch nicht so klar sein sollte, arbeiten wir erst einmal darauf hin die Ursache zu finden und schauen dann was sich der Schüler wünscht. 

    Frau Metzger: Wir möchten, dass sich die Schüler in der Schulgemeinschaft wohl fühlen und dass es ihnen insgesamt gut geht. Die Wege dorthin sind sehr individuell. Wir vereinbaren Ziele und machen Termine aus, je nach Problemlage. Wir finden Lösungen und zeigen Wege auf. Natürlich kann ich niemanden die Leiter hochtragen, aber ich kann zeigen, dass es da es eine Leiter gibt und wir einen Weg finden.

    Wie viel Zeit wird für den einzelnen Schüler aufgewendet? 

    Frau Keller: Das kommt auch hier auf den Schüler an, je nachdem was das Anliegen ist, reicht oft ein Termin aus, manchmal benötigt er/sie aber auch über einen längeren Zeitraum Gespräche. 

    Frau Metzger: Je nachdem wie es notwendig ist, werden Termine ausgemacht.  

    Viele Schüler trauen sich nicht, sich einer für sie fremden Person anzuvertrauen. Eine Umfrage hat ergeben, dass Schüler aus unterschiedlichen Klassenstufen finden, es würde zu wenig über die Angebote informiert werden. Was sagen Sie dazu und wie wollen Sie dem entgegenwirken? 

    Frau Keller: Auf jeden Fall gut zu wissen! Also erste Schritte waren ja schon, dass wir auf der Schulhomepage zu sehen sind und ich mich auf dem Elternabend der 5. Klassen vorgestellt habe. Ich bin auch der Meinung, dass wir mehr Informationen liefern sollten. Ich habe auch über so etwas wie soziale Medien nachgedacht, weil sich dort viele Schüler aufhalten. Klar ist es schwierig sich einer fremden Person anzuvertrauen, doch ich kann sagen, dass die Schweigepflicht vorhanden ist. Man kann mich auch einfach mal spontan ansprechen, um zu schauen wie ich so bin. 

    Frau Metzger: Letztes Jahr bin ich durch die Klassen gegangen und habe mich vorgestellt. Da ich da noch alleine war und auch bestimmte Arbeitszeiten habe, konnte ich leider nicht so viel Werbung machen, da ich sonst überlastet gewesen worden wäre. Jetzt wo Frau Keller hier arbeitet, sieht das ja anders aus. Wir machen uns gerade Gedanken darüber, wie wir mehr informieren können. Ich versuche auch so, immer mal wieder mit Schülern ins Gespräch zu kommen, damit sie merken, dass sie keine Angst haben müssen. 

    Wie anonym ist es, zu Ihnen zu kommen? 

    Frau Keller und Frau Metzger: Es ist nicht ganz einfach das vollkommen anonym zu gestalten, weil man vermutlich nicht vermeiden kann von keinem gesehen zu werden. Man kann aber über Teams nach Absprache Termine so setzen, dass sie möglichst anonym stattfinden. 

    Eine Idee, über die derzeit gesprochen wird, ist eine Art anonymer Chat bei dem man als Schüler mal ganz nebenbei, ohne Namen, eine Frage stellen kann.  

    Was hat es mit der Schweigepflicht auf sich? 

    Frau Keller und Frau Metzger: Wir sind verpflichtet, über alles, was zu uns gesagt wird, zu schweigen. Wir behalten alles für uns und dürfen nichts weiter sagen. Andererseits muss aber auch gesagt werden, dass wir bei Kindeswohlgefährdung den Behörden und je nach dem auch den Eltern Bescheid geben müssen, um das Wohl des Schülers/Schülerin zu sichern. Das steht für uns im Mittelpunkt. 

    Wie neutral sind Sie? 

    Frau Keller: Wir versuchen natürlich so neutral wie möglich zu sein. Frau Metzger und ich sind sehr reflektierte Menschen und denken darüber nach, ob wir neutral waren und achten allgemein sehr darauf. Dabei müssen wir aber auch darauf achten, was für das Kind am Besten ist und wann Neutralität angebracht ist. 

    Frau Metzger: Mir ist es sehr wichtig, Neutralität zu bewahren. Ich versuche Handlungen zu sehen und einzuordnen ohne mir dabei ein Urteil über den Menschen zu erlauben. 

    Ich denke jeder hat einen Grund, für das was er tut, auch wenn wir manches Verhalten von außen nicht gleich verstehen können, so macht es für den handelnden Menschen doch irgendeinen Sinn.  

    Natürlich ist nicht jedes Verhalten deshalb gut für alle, aber ich denke andere Verhaltenslösungen kann man nur finden, wenn man die guten Gründe der Betroffenen Menschen anerkennt. Dafür ist Neutralität sehr wichtig.  

    Wie können Sie Schülern helfen, wenn deren Anliegen etwas mit Gewalt in jeglicher Form zu tun hat? 

    Frau Keller: Erstmal schaue ich, dass ich für die Kinder/Jugendlichen eine stabile Person bin, an die sie sich wenden können. Ich versuche emotional zu unterstützen und bin auch verpflichtet Kindeswohlgefährdung an das Jugendamt zu melden, damit dem Schüler geholfen wird. 

    Frau Metzger: Bei Kindeswohlgefährdung mache ich eine Meldung ans Jugendamt und probiere nach all meinen Möglichkeiten dem Kind bzw. Jugendlichen zu helfen. 

    Was ist wenn der/die Schüler:in nicht mit einer Meldung einverstanden ist? 

    Frau Keller: Wir versuchen ihm/ihr natürlich zu erklären, dass wir da sind um Schüler zu beschützen. Aber es wird versucht das mit dem Kind sehr transparent zu besprechen und die Schritte werden dann gemeinsam umgesetzt. Wir werden dann so gut wie möglich unterstützen 

    Was wollen Sie der Schülergemeinschaft persönlich mitteilen? 

    Frau Keller:  Ich glaube jeder von uns braucht eine Person, mit der man über alles sprechen kann und solltet ihr diese Person nicht in eurem Umfeld haben, könnt ihr euch jederzeit, auch über Microsoft Teams, bei mir oder meiner Kollegin melden. Wir sind wirklich jeder Zeit für euch da und wenn ihr etwas auf dem Herzen liegen habt, dann hören wir zu und versuchen euch zu helfen. Es ist in Ordnung sich Hilfe zu holen und auch einfach mal sein Herz auszuschütten.  

    Frau Metzger: Fehler sind wichtig um weiterzukommen im Leben. Kein Mensch hat Laufen gelernt ohne hinzufallen. Es ist ein großes Zeichen von Stärke, zu merken ich komme gerade nicht weiter und sich eine Beratung zu suchen.  

    Probleme zu haben, nicht perfekt zu sein, kein perfektes Leben zu haben, ist menschlich und ganz normal. Leider wird das bei uns aber immer noch als Schwäche gesehen, dabei ist das wirklich was total Starkes, das von jedem respektiert werden sollte. Wir sind soziale Menschen, die sich gegenseitig unterstützen sollten, und ich bin genau dafür da, nämlich euch weiter zu helfen. Wir alle sind Menschen und brauchen manchmal jemanden zum Reden.  

    Ich denke, es hilft wirklich sehr vielen Schülern, das von Ihnen beiden zu hören. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es nicht so einfach ist sich anderen Menschen zu öffnen, da das nunmal ein sehr schwieriger Schritt ist. Habt keine Angst, euch vielleicht selbst etwas Gutes zu tun.  

    Vielen Dank an Frau Keller und Frau Metzger für Ihre ehrlichen Antworten. 

    (c) Marla Wessa 

  • Vitos Walter Moers Universum

    Vitos Walter Moers Universum

    Montag Nachmittag ist AG Lesen Zeit am GGG. Zumindest für einen kleinen Kreis an Schüler*Innen aus der Unterstufe. Zeit, um sich einen weiteren Asterix & Obelix Comic, eine alte, ungelesene Ausgabe der Guinness World Records, oder auch willkürlich einen Schmöker aus den Regalen zu zerren. Heute jedoch scharte man sich um Vito aus der 6b. Was eigentlich als eine dreiminütige Lesung geplant war, entpuppte sich als ein auswendig gelernter, atemberaubender Vortrag (bzw. Schauspiel) einer Textstelle von Walter Moers Rumo & Die Wunder im Dunkeln – und das mehr als 3 Minuten lang. Dirk Bach, die Stimme der Hörbuchversion, hätte heute wahrscheinlich laut mitapplaudiert.

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    Vielen Dank Vito! Deine schauspielerische Leistung ist wirklich bemerkenswert. Es hat uns alle heute sehr fasziniert, mit welcher Leidenschaft und Eloquenz du diese Textstelle vorgetragen hast.

  • Wer gewinnt die WM – Lehrer Edition

    Wer gewinnt die WM – Lehrer Edition

    Wie bitte? Noch ein Video zur WM? Ja klar, sagt die fußballbegeisterte Redaktion. Einfach war es jedoch nicht, bei all‘ den Nicht-Fußballfans, WM-Boykottierern und kamerascheuen Menschen dann doch noch Lehrkräfte vor die Kamera zu bekommen. Wir haben Sie trotzdem gefunden und sie beim gewohnten Kaffee- und Teekochen in der Pause ,,überfallen“. Werden es also Frankreich und Argentinien unter sich ausmachen, oder haben Marroko und Kroatien eine Chance? Das erfahrt ihr im heutigen Clip.

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  • Wer gewinnt die WM?

    Wer gewinnt die WM?

    Viertelfinale. Spanien: raus. Deutschland: schon längst raus. Der WM-Sieger wird nun zwischen Kroatien, Brasilien, Niederlande, Argentinien, Marokko, Portugal, England und Frankreich ermittelt. Wer gewinnt die WM? Die Schüler*Innen des Goethe Gymnasiums in Germersheim sind unterschiedlicher Meinung. Unsere Gast-Reporterin Stella hat auf dem Pausenhof Stimmen eingefangen.

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  • Mobbing in der Schule: was nun?

    Mobbing in der Schule: was nun?

    Mobbing – ein oft aufgegriffenes und diskutiertes Thema. Längst gibt es in schulischen Einrichtungen –auch am GGG– Orte und Personen, die Schülerinnen und Schüler zur Seite stehen und unterstützen. Doch an wen kann man sich auch außerhalb der Schule wenden? Unsere Redaktion hat Antworten.

    Die Bandbreite von Mobbing reicht von psychischer über verbale bis hin zu körperlicher Gewalt und Vandalismus. Oft werden Kinder und auch Jugendliche aufgrund ihrer Nationalität, ihrer Religion oder ihres Aussehens gemobbt. Grundsätzlich ist es so, dass Kinder, die in geringster Form von der Mehrheit der Gesellschaft abweichen, häufig ein Opfer dieser Misshandlung sind. Dabei kommt es vor, dass das Opfer ausgegrenzt, erpresst und beleidigt oder gar körperlich angegriffen wird und Gegenstände zerstört werden. Diese ständigen Angriffe resultieren vielmals in einer psychischen Belastung. Menschen, die gemobbt werden, neigen dazu, Selbstzweifel zu entwickeln, was möglicherweise mit einer psychischen Krankheit wie Depressionen und Suizidgedanken endet.

    Unsere Schule versucht deshalb so gut wie möglich Mobbing zu vermeiden. Damit solche Fälle nicht vorkommen, gibt es zum Beispiel Klassenleiterstunden in den Klassenstufen 5-7, die dazu dienen sollen, die Klassengemeinschaft zu stärken und um das Ausgrenzen von einzelnen Schülern zu vermeiden. Um die Klassengemeinschaft zu stärken, finden auch mehrmals jährlich Klassenausflüge statt, die die Klasse näher zusammenbringen soll.

    Wenn es zu diesen Fällen kommt, kann das schwere Folgen mit sich tragen, weshalb es wichtig ist, dass Betroffene die Möglichkeit haben, sich die nötige Hilfe zu holen. Unsere Schule bietet dazu zwei Sozialarbeiterinen, an die du dich wenden kannst, außerdem eine Schulpsychologin.

    Außerhalb der Schule gibt es ebenfalls verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel die nummergegenkummer.de, ein kostenloses telefonisches Hilfsangebot, das anonym verläuft. Die Nummer gegen Kummer ist haptsächlich dazu da, um dir zuzuhören und möglicherweise einen Rat zu geben, dich an eine ander Hilfsstelle weiterzuleiten und dir allgemein zur Seite stehen.

    Eine weiter Hilfstelle ist die jugend.bke-beratung.de, bei der auch Gruppenchats zwischen Kindern und Jugendlichen möglich sind. Kinder können in Chats darüber reden, was ihnen auf der Seele liegt und sich gegenseitig unterstützen. Außerdem können sich dort auch Eltern Rat holen.

    Eine Berautungsstelle, die speziell auf Mobbing und Cybermobbing spezialisiert ist, ist juuuport.de. Bei Problemen mit sozialen Medien kannst du dich an sie wenden und wirst rund um die Themen cybermobbing usw. aufgeklärt.

    Die antideskriminierungsstelle.de beschäftigt sich mit Diskriminierung und Mobbing, vor allem Diskrimienirung aufgrund geschlechtlicher oder sexueller Identität.

    Telefonseelsorge.de hat ein offenes Ohr für dich und deine Probleme und ist ein vertrauenswürdiger Ort, für dich und deine Sorgen. Außerdem ist das Telefon Seelsorge auch anonym, das heißt, du musst keine deiner persönlichen Informationen teilen.

    Die Caritas.de ist eien Beratungsstelle, an die du nicht jederzeit mit jeglichen Problemen, die du hast melden kannst. Die Caritas ist sehr freundlich und hilft dir eine Lösung für deine Probleme zu suchen und dich zu unterstützen.