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  • ,,Wenn ich nicht mehr da bin, hackt er sie ab.“

    ,,Wenn ich nicht mehr da bin, hackt er sie ab.“

    Am Mittwoch Nachmittag haben wir Hausmeister Herr Gaßmann, der zum zweiten Halbjahr in Rente geht, über seine Vita, die Pros und Cons seines Berufs sowie über die Zukunft seiner Borussia Mönchengladbach Flagge auf dem Ostbau interviewt.

    Für’s optimale Video-Erlebnis empfehlen wir, Kopfhörer aufzusetzen, da die Audio-Qualität diesmal leider nicht zufriedenstellend ist. Wir bitten dies zu berücksichtigen.

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    Wir bedanken uns für das Interview, Herr Gaßmann, und wünschen noch eine schöne, harmonische ,,Rest-Zeit“ am GGG.

  • Matthias Brandt: ,,Blackbird“

    Matthias Brandt: ,,Blackbird“

    Eva Menasse sagte einmal: ,,Jung zu sein, bleibt immer gleich – so schmerzhaft, so unverständlich und so schön, weil alles zum ersten Mal passiert (…)“ (2022). Im kürzlich erschienen 70er Jahre Coming-of-Age Roman ,,Blackbird“ von Matthias Brandt geht es um genau das: die Emotionen, Gedanken und Probleme von Jugendlichen.

    ,,Blackbird“ handelt von einem 15-jährigen Jungen, Morten ,,Motte“, Schuhmacher, dessen Leben eine 180° Wende nimmt. Seine Eltern haben sich getrennt und sein Vater zieht aus dem Familienhaus. In dieser schwierigen und neuen Lebenssituation erreicht ihn die Nachricht, dass sich sein bester Freund, Bogi, im Krankenhaus befindet. Diagnose: Krebs.

    Morten hat nachdenkliche Charakterzüge, welche ihn oft an sich und seiner Sprache zweifeln lassen. Trotz alldem knüpft er Kontakte mit einem Mädchen und versucht außerdem die Bindung mit seinem besten Freund Bogi aufrecht zu erhalten. Doch dies ist schwieriger, als gedacht.

    Der Roman ist unserer Meinung nach sehr gelungen, da man sich als Jugendlicher oft gut in die Gefühlslage von Morten, z.B. die Überforderung im Alltag oder das Auflehnen gegen Schule und Eltern, hineinversetzen kann. Für Leser*Innen, die realistische, nostalgische Vergangenheitsbücher mögen, ist ,,Blackbird“ eine starke Empfehlung.

    © Grundkurs 11 D 2, GGG

  • Engagement nach dem Unterricht: das Technische Hilfswerk

    Engagement nach dem Unterricht: das Technische Hilfswerk

    Wer außerhalb der Schule ein Hobby sucht mit dem er/sie anderen Menschen helfen kann und dabei selbst Kontakte knüpft, ist bei dem Technischen Hilfswerk genau richtig.

    In dem vergangenen Jahr mussten viele Bürger Deutschlands am eigenen Leib erfahren, wie sich Naturkatastrophen auf ihr Leben auswirken. Anwohner und Ehrenamtliche mussten lernen, wie wichtig Zusammenarbeit ist. Es wurde nicht nur bei Waldbränden in Brandenburg und Oberfranken, sondern auch bei den Flutkatastrophen und Sturmschäden im Rheinland geholfen.

    Mit dabei das Technische Hilfswerk, kurz THW. Das Technische Hilfswerk macht es sich seit 1950 zur Aufgabe im In- und Ausland ehrenamtlich Menschen während Katastrophen und Ausnahmezuständen zu helfen. Sie helfen in technischen Notlagen wie Stromausfällen, und unterstützen die Feuerwehr bei Hausbränden und Hochwasser.

    Ihre Arbeit wird zunehmend vom Klimawandel beeinflusst. Trockenheit im Sommer löste Waldbrände aus, während zeitgleich hohe Niederschläge im Ahrtal zu einer der größten Flutkatastrophen Deutschlands führten. Das THW half nicht nur zur Zeit des Sturmtiefs „Bernd“ im Jahr 2021, sondern auch in diesem Jahr noch bei der Unterstützung der Anwohner und dem Wiederaufbau der Region. Brücken über die Ahr wurden gebaut, um den Alltag der Bürger zu erleichtern, Notstromversorgungen gelegt und Trinkwasser bereitgestellt.

    © picture alliance/dpa

    Die vergangenen Geschehnisse verdeutlichen, dass der Klimawandel immer präsenter in unserem Leben wird. Nicht nur die Ausmaße des Klimawandels beschäftigt das THW, auch der Umweltschutz gehört zu einen ihrer Aufgaben. Am 15.11.2022 wurde das THW in Bremerhaven tätig. Dort blockierten sie den Ausfluss von Öl, der durch ein Leck in einem Binnenschiff entstand. Dadurch verhinderten sie die Verschmutzung des Wassers und die Gefährdung der dort lebenden Tiere.

    Durch die Mitarbeit von Bürgern für Bürger wird auf diese Themen aufmerksam gemacht und die Notwendigkeit von Organisationen wie dem THW gezeigt. Auch in Germersheim befindet sich ein Treffpunkt des THW. Ehrenamtlich kann jeder mithelfen und viele wertvolle Erfahrungen sammeln.

    © Lena Herber

  • Jugendsprache am GGG, Digga

    Jugendsprache am GGG, Digga

    Das Jugendwort 2022 ist bekanntlich ‚Smash‘. Doch wird dieses Wort wirklich am GGG verwendet? Unsere Autorin Jette Dreyer hat Schüler*Innen aus den Jahrgangsstufen 5 bis 11 nach ihren stabilsten Wörtern gefragt und gibt zusätzlich einen interessanten Einblick in die Geschichte der Jugendsprache.

    Jugendsprache gibt es schon seit Beginn des Lebens…fast. Ich glaube niemand von uns geht davon aus, dass ein Pantoffeltierchen zum anderen Pantoffeltierchen „Digga, was willst du?“ sagt. Jugendsprache gab es natürlich nicht schon immer, aber mit der Zeit entwickelte sie sich ganz individuell und facettenreich. Manche von den alten Jugendwörter werden auch heute noch von älteren Menschen benutzt, die sie aus ihrer Jugend gewöhnt waren. Es gibt alte Jugendwörter, die, gegenüber der heutigen Sprache, relativ „normal“ wirken, wie z.B. diese: 

    Andere Jugendwörter von früher klingen, im Gegensatz zu den heutigen, eher „seltsam“. Zu diesen gehören, meiner Meinung nach: 

    Die neuen Jugendwörter sind dann schon vertrauter. Eine Frage, die ich mir stelle ist: Welche Jugendwörter werden von den unterschiedlichen Altersstufen benutzt? Gibt es Unterschiede? Nun ja: 

    Ein/e Schüler/in der 5.Klasse z.B. sagte: Junge 

    Ein/e Schüler/in der 6.Klasse z.B. sagte: Wallah, Smash, Bruder, Digga, Junge  

    Ein/e Schüler/in der 7.Klasse z.B. sagte: Suuii oder Macher  

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    Ein/e Schüler/in der 8.Klasse z.B. sagte: Digga, sus, slay, Bro 

    Ein/e Schüler/in der 9.Klasse z.B. sagte: rasieren, Hops nehmen, cringe, weird, Digga, Wallah, etc. 

    Ein/e Schüler/in der 10.Klasse z.B. sagte: Digga  

    Ein/e Schüler/in der MSS 11 z.B. sagte: Same oder cringe  

    Leider hatten wir keine Kontakte in der MSS 12 und 13. 

    Diese Informationen können zwar nicht auf alle Schüler bezogen werden, aber es fällt schon auf, dass sich manche Wörter wiederholen. Zum Beispiel Digga wiederholt sich oft, was vermutlich daran liegt, dass das Wort schon lange beliebt ist. Digga gewann das erste Mal durch den Song „Ahnma“ im Jahr 2016 deutschlandweit an Popularität. In dem Song gibt es eine Zeile in der steht: „Was los, Digga, ahnma“. Diese Zeile wurde schnell in den sozialen Medien verbreitet und war deshalb auch bald sehr bekannt. Wallah taucht auch mehr als einmal in der Umfrage auf. Wallah ist eine arabische Schwurformel mit der Bedeutung „bei Gott“. Wenn man das Wort vollständig vokalisiert, lautet es wa-ll?hi.

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    Das Wort Smash ist ebenfalls gefallen. Es macht im Moment einen steilen Anstieg bei der Verwendung. Es wurde Jugendwort 2022 und wird im Moment eigentlich von jeder Altersklasse verwendet – von sowohl den bekannten YouTubern Julien Bam und Rezo, als auch vielen Schülern am GGG.

    Alles in allem sollte jeder für sich entscheiden, welche Wörter er sagen möchte und welche nicht. Es sollte auch niemand dafür verurteilt werden, wenn die Wörter schon älter sind, denn jeder hat seine freie Meinung und kann nur für sich selbst entscheiden. Zum Ende wollte ich mich noch einmal bei den Schülern, die mit ihren Aussagen beim Schreiben des Artikels geholfen haben, bedanken. Danke, für eure Hilfe. 

    Quellen: 

    Bei tiefergehendem Interesse könnt ihr euch auch auf den genannten Websites umsehen. 

  • „Wir wollen, dass sich die Schüler wohlfühlen.“

    „Wir wollen, dass sich die Schüler wohlfühlen.“

    Wie tickt eigentlich das SV-Team? Wie sollen die Schüler*Innen von der SV begeistert werden? Und wieviel soll eigentlich eine heiße Schokolade kosten? Unser Autor Burhan Günes im Interview mit Binh Van Tran und Elif Inan, ein Teil des neu gewählten SV-Team des Goethe Gymnasiums in Germersheim.

  • Wir kämpften für den Sieg, wir haben den Sieg

    Wir kämpften für den Sieg, wir haben den Sieg

    Nun einmal mehr haben wir mit dem WK III das Kreisturnier im Rahmen von ,,Jugend trainiert für Olympia“ (Fußball) gewonnen.

    Einige sehr gute Fußballspieler*innen aus unserer Schule zeigten am 10.10.2022, dass hier am GGG die Schüler*innen nicht nur im Bereich schulische Leistungen, sondern auch in den Sportaktivitäten mithalten können. Die Schüler*innen haben sich den Sieg hart erkämpft. So mussten sie gegen vier Mannschaften spielen. Darunter gegen die Realschule Germersheim, IGS Kandel, IGS Rülzheim und Wörth.

    Das erste Spiel konnten sie erfolgreich mit 1:0 gewinnen. Das zweite Spiel ging 2:1 für uns aus. Das dritte Spiel ging jedoch unentschieden aus und das letzte Spiel krönte die Schüler*innen unserer Schule zu Siegern des Turniers. Dabei haben sie kein einziges Spiel verloren und haben in vier Spielen insgesamt 10 Punkte geholt. Darüber hinaus wurde ein Torverhältnis von 4:1 Toren erzielt.

    Herr Hess erklärt, dass jede/r einzelne Schu?ler*in gemeinsam und entschlossen von Anfang an für den Sieg gekämpft habe – die Hürde für den Sieg sei unvorstellbar hoch gewesen. Es falle ihm schwer, diesen Willen der Schüler*innen für den Sieg in Worte zu fassen. Auch Fadi, der ein Teil der Mannschaft war, teilte mit: ,,Ich habe es genossen, an den Spielen teilnehmen zu dürfen. Für den Sieg und den Ruhm der Schule stehe ich immer und jede Zeit bereit.” Auf die Frage, ob wir uns bereits jetzt schon auf den nächsten Turniersieg im kommenden Jahr freuen können, sagte Fadi: ,,Ja, selbstverständlich!“ Wie dieses Mal werde auch bei dem kommenden Turnier unserem Sieg nichts im Wege stehen.

    (c) Jassin Popalzai

  • Junge, ich make dich!

    Junge, ich make dich!

    Störung ! Finni ! Junge, ich make dich ! Na hör‘ mal, wo sind wir denn hier gelandet, wird sich jetzt der ein oder die andere Person Ü15 fragen. Aufklärung folgt.

    Es ist halb zehn in Deutschland. Die Knoppers sind schon längst out, Durstlöscher und Fleischkäsebrötchen sind hingegen vor allem am Goethe Gymnasium in Germersheim ein must have in der Pause. Diese und weitere Leckereien finden sich nun auf den Tischtennisplatten des Pausenhofs wieder, umringt werden sie von einer Herde aufgeregt schreiender 5.,6., und 7. Klässler, die, ohne einen Schläger in der Hand zu haben, Rundlauf spielen. Mit dem klassischen Tischtennis-Rundlauf, so würden es Außenstehende feststellen, hat dies nicht viel zu tun.

    „Hin und her?“ – mit diesen drei Worten, die eigentlich keine Frage, sondern eher eine Entscheidung darstellen, beginnt der Rundlauf, und ich habe mich dafür entschieden, mitzuspielen. Hin und zurück legt fest, dass, falls man den Aufschlag des Gegenübers nicht zurückspielen kann (Tischtennis-Fachsprache: return), die Platte verfehlt oder ins Netz spielt, trotzdem weiter machen darf. Ich frage einen nebenstehenden Schüler, der bereits rausgeflogen ist, ob man das denn auch mit seinem Feind so machen würde. „Natürlich nicht …da wird das weggelassen und der fliegt raus,“ wird mir lachend entgegnet. Spätestens hier klingeln bei mir alle Alarmglocken. Will ich wirklich ein Spiel mitspielen, wo der Grad der Freundschaft den Anfang eines Spiel beeinflusst? Den Spielern vor Ort scheint diese Regel jedenfalls ganz gut zu gefallen.

    Ich spiele also trotzdem weiter. Schließlich habe ich jeden Sommer damit verbracht, auf dem Campingplatz in Südtirol holländische und italienische Mitspieler beim Rundlauf rauszuschmettern. Da müsste ich doch hier auch eine Chance haben. Zack, und raus ist er, der Kollege, der einfach zu langsam war, um meinen schnellen, angedrehten Ball noch abzuwehren. „Störung,“ ruft jemand mit Chipstüte demjenigen zu, der eigentlich jetzt safe (Jugendsprache für: ‚ganz sicher‘) raus sein sollte. So geht das Spiel weiter, als wäre nichts passiert. Nun bin ich komplett verwirrt. Später erfahre ich, dass Spieler XY anscheinend von Spieler YZ gestört wurde, meinen Ball abzuwehren, und somit weiter spielen darf. Ein ausgefeiltes Regelsystem.

    Also gut. Weiter. Es geht langsam voran. Noch stehen ziemlich viele vor und hinter mir. konzentriert, leidenschaftlich, geduldig – so lässt sich die Stimmung beschreiben. Geduldig, weil mit andauernden „Störung“- und „Finni“-Rufen (Leben, die man bekommt, wenn nur noch 5 Spieler mitspielen; bei Einsatz von Finnis, darf man weiterspielen, auch wenn man den Ball nicht zurückspielen konnte) das Finale, in dem zwei Spieler übrig bleiben und gegeneinander spielen, verzögert wird. Am Ende verliere ich das Finale haushoch 0:3. Sie wurden ja richtig gemaked, bekomme ich noch zu hören. Maken. Rausschmettern. „Einstieg,“ ertönt es aus allen Richtungen, das Spiel beginnt von neuem, ich verabschiede mich. Die Knoppers Verpackung auf der Platte entgeht mir nicht.

  • Das Witze-Buch des Fabian Bauers

    Das Witze-Buch des Fabian Bauers

    Ein guter Witz sollte überraschend, mehrdeutig oder auch ein Spiel mit Worten sein, sagt Fabian Bauer aus der MSS 11. Dieser Schüler weiß, was er sagt, schließlich ist er Besitzer eines selbst geführten ,,Witze-Buchs“.

    Ursprünglich als Weihnachtsgeschenk 2021 für seine Freundin gedacht, entwickelt sich das Buch schnell zum Notizbuch für, so Fabian, vor allem schlechte Witze, die gerade deswegen den ein oder anderen Lacher hervorbringen.

    Die meisten Witze, die Fabian ordentlich und nach Themen kategorisiert in seinem Heftchen stehen hat, würden vor allem durch Recherche im Internet, aber mittlerweile auch von Schülern kommen, denen Fabian zuhört. Hauptschreiber der Witze sei aber seit längerem seine Freundin selbst.

    Zur Zeit gäbe es nicht mehr so viele neue Witze, die von Fabian eingesammelt werden. Vielleicht ändert sich dies ja nun.